Chronik Gasthof Hartlwirt
(dem zweiten Schachelbauernsohn aus Seekirchen) und Elisabeth Kaltenegger (der schönen Kramer-Liesl aus Seeham) mitgegeben. Durch den blühenden Pferdehandel, der sich bis Ungarn erstreckte, erfuhr auch die Gastwirtschaft einen großen Aufschwung. Zehn Kinder entstammten dieser glücklichen Verbindung. Franz, der Erstgeborene und seine Frau Maria geb. Flöckner übernahmen 1925 den Hartlwirt und wurden zu den grüßten Pferdehändlern im Land Salzburg.
Deren einzige Tochter Maria übernahm 1948, nach ihrer Heirat mit Johann Feldinger, den Gasthof und den großen Grundbesitz mit 32 Hektar. Franz und Maria führten den vollmechanisierten Bauerhof als Abmelkwirtschaft und vermarkteten die Milch unter dem Namen „Feldingers Vorzugsmilch“.
Im Jahre 1970 heiratete deren ältester Tochter Lieselotte den aus Mattsee stammenden Adolf Huber. Nach dem frühen Tod ihres Vaters 1976, übernahmen Lieselotte und Adolf das Gasthaus. Sie ließen das Gebäude komplett renovieren und nahmen den Ausbau von zusätzlichen Gästezimmer vor.
Außerdem bauten sie die ehemaligen Stallungen in Säle für Feste und Veranstaltungen um und richteten einen Proberaum für die Camerata Academia des Mozarteums Salzburg ein.
Mit Beginn des neuen Jahrtausends ging das Eigentum des Hartlwirts an deren ältere Tochter Heidi über, welche das Wirtshaus gemäß der Tradition bis Juni 2010 führte.
Über 5 Generationen im Familienbetrieb geführt, wurde im Juni 2010 nun der Gasthof von einem ambitionierten Steirer Gastronom übernommen, der den Gasthof mit 18 Zimmer mit persönlichem Flair und Steirer Tradition weiter führt.

Chronik


